Jeder Unterricht ist unwiederholbar in den wertvollsten Momenten, wenn es gelingt, in diesem oder jenem Schüler die innerste Zelle zu treffen und ein geistiges Licht anzuzünden.
Johannes Itten, Meister am Bauhaus

Werkschau/Ausstellung „Graffiti für Blinde“

Grafitti für Blinde

Werkschau der Kursteilnehmer Weimarer Mal- und Zeichenschule und Ausstellung »Graffiti für Blinde« mit Arbeiten aus dem Gemeinschaftsprojekt der
Weimarer Mal und Zeichenschule, der Diesterwegschule und der Gesamtschule Jenaplan unter künstlerischer Leitung von Sibylle Mania.

22. Januar – 8. Juni 2017, Mo – Do, 9 – 18 Uhr
in den Räumen der Weimarer Mal- und Zeichenschule
Eröffnung am Sonntag, dem 22. Januar, um 11 Uhr

Eröffnet wird die Hausausstellung am 22. Januar gemeinsam mit der Werkschau der Kursteilnehmer der Malschule, die von 10 bis 14 Uhr in Anwesenheit ihrer Dozenten ihre Werke aus dem Herbstsemester 2016/17 präsentieren.

Interessieren Sie sich für das kommende Malschulsemester? Wir informieren gern darüber und nehmen Ihre Anmeldungen für Kurse und Workshops entgegen.

Nach den Winterferien geht es weiter! Das neue Semester beginnt am 13. Februar 2017.

Die Ausstellung ist Mo–Do, 9–18 Uhr und Fr 9–12 Uhr zu besichtigen und wird am Sonntag, den 22. Januar um 11 Uhr im Rahmen der Werkschau eröffnet. Wir laden Sie, Ihre Familie und Freunde herzlich dazu ein!

Kunstreise nach Leipzig

Emil Nolde

Zweiundzwanzigste Kunstreise führt am 25. März auf die Spuren Emil Noldes und der Brücke.

Erstmals zeigen das Museum der bildenden Künste Leipzig und die Kunsthalle zu Kiel in einer gemeinsam konzipierten Ausstellung dieses aufregende Kapitel deutscher Kunstgeschichte.

Um den »Wegbegleitern« der Weimarer Mal- und Zeichenschule e.V. und dem Verein Bauhaus.Weimar.Moderne eine breite Plattform des gemeinsamen Austausches und Kunsterlebens zu bieten, verreisen wir zweimal im Jahr.
Gemeinsam besuchen wir Orte, an denen Kunst entstanden ist, noch entsteht, erlebt und präsentiert wird.

Unsere zweiundzwanzigste Reise führt uns auf die Spuren Emil Noldes und der Brücke. Erstmals zeigen das Museum der bildenden Künste
Leipzig und die Kunsthalle zu Kiel in einer gemeinsam konzipierten Ausstellung dieses aufregende Kapitel deutscher Kunstgeschichte.
150 Werke der Malerei, der Zeichnung und der Druckgraphik künden von expressiv aufgeladenen Landschaften, von Porträts, die Seelenbildern gleichen, und von Orten und Räumen, die von vibrierenden Farbströmen durchzogen sind.
Die Ausstellung, an der sich zahlreiche museale und private Leihgeber beteiligen, erfolgt mit der Unterstützung des Brücke-Museums in Berlin und der Nolde Stiftung Seebüll.

Außerdem freuen wir uns auf eine Führung durch die Dauerausstellung des Museums der bildenden Künste mit seiner reichhaltigen Sammlung von Gemälden, Skulpturen und Zeichnungen von Lucas Cranach d.J. über Balthasar Permoser bis zu Neo Rauch.

Sehenswert ist auch die parallel stattfindende Ausstellung zeitgenössischer Kunst mit Werken von Max Klinger und Markus Lüpertz.

Außerdem freuen wir uns auf ein Mittagessen im »Café Michaelis« im Museum der bildenden Künste

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Kreisfreiheit für Weimar

Kreisfreiheit

Dieser Tage wird in der Öffentlichkeit viel darüber diskutiert, ob es Weimar nützt oder schadet, wenn es seine Entscheidungsfreiheit – also seine Kreisfreiheit – verliert, wie es die politischen Pläne der Thüringer Landesregierung vorsehen.

Wir haben als Trägerverein der Weimarer Mal- und Zeichenschule dazu keinerlei politisches Meinungsbild abzugeben. Unser Ziel ist es, die bildkünstlerische Bildung und Ausbildung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene unpolitisch, aber sach- und zielorientiert zu verfolgen. Wir sind aber in unserem Handeln auf eine funktionierende Kommune angewiesen, die mit ihrem kommunalpolitischen Willen eine solche, weit über 300 Jahre alte, für das Gemeinwohl tätige Bildungsinstitution trägt und mitfinanziert.
Für unsere Stadt und ihren Stadtrat war die Weimarer Mal- und Zeichenschule immer Teil des selbverständlichen, wenn auch umfassenden freiwilligen kulturellen Bildungsangebotes für Bürgerinnen und Bürger.

Allerdings macht uns ein Punkt nachdenklich: Wenn die Stadt ihre Kreisfreiheit verliert, wird sie nicht mehr unbeschränkt über die bisherige Finanzmasse sondern zwangsläufig nur über weniger freie Finanzen verfügen können, denn die Finanzausstattung durch das Land verringert sich und neue Umlagen an den aufnehmenden Landkreis werden zu zahlen sein.
Da bleibt kaum Geld für freiwillige Leistungen in Weimar, die wie selbstverständlich die kulturelle Funktionsfähigkeit der Stadt ausmachen. Und ob dann ein Kreistag mit der Mehrheit seiner Stimmen aus den ländlichen Bereichen bereit ist, Mittel für den städtischen Bedarf Weimars in nennenswertem Umfang bereit zu stellen, ist bei nüchterner Betrachtung wirklich zu bezweifeln.

Es ist schon so: Ein Verlust der Kreisfreiheit birgt für die Weimarer Mal- und Zeichenschule, wie auch für andere Vereine, große finanzielle Risiken. Diese können nicht kompensiert werden.
Bitte helfen Sie mit und setzen Sie sich für die Fortführung der Kreisfreiheit Weimars ein, wo immer es Ihnen möglich ist.

Mt freundlichen Grüßen
Stephan Illert
Vorstandsvorsitzender der Weimarer Mal- und Zeichenschule e.V.

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Die Hand!
Gabriele Nolde  |  „Landschaft“  |  Radierung  |  „Druckwerkstatt“ – Kurs bei Roger Bonnard